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 Betreff des Beitrags: Dortmunder Appell
BeitragVerfasst: Fr 17. Jul 2009, 16:45 
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Angeregt durch einen Artikel in der aktuellen WUFF habe ich mal

http://www.dortmunder-appell.de

angeklickt. Das ist doch bestimmt ein Thema für die IG-Mops, oder?

Hier der wesentliche Text als Zitat:

Zitat:
"Dortmunder Appell" für eine Wende in der Zucht zum Wohle der Hunde

Im Mutterland der Rassehundezucht Großbritannien hat das Jahr 2008 eine grundlegende Wende eingeleitet. Deren einziges Ziel ist, das Wohl und die Gesundheit der Hunde nunmehr konsequent und ohne Einschränkungen in den Mittelpunkt der Zucht zu stellen. Auch Österreich hat bereits Maßnahmen in diese Richtung ergriffen. Wir sehen auch für Deutschland die Notwendigkeit einer solchen Wende im Zuchtwesen.

Die Unterzeichner sehen es als vorrangiges Ziel jedes Hundefreundes, sich für die Gesundheit und das Wohl unserer Hunde einzusetzen. Bisher wird in der Zucht aber viel zu wenig auf die Gesundheit der Hunde geachtet. Inzucht, Übertypisierungen, Erbkrankheiten bis hin zu Qualzuchtmerkmalen sind leider keine Seltenheit. Ganze Rassen können sich ohne aktive Hilfe des Menschen nicht mehr vermehren.

Wir appellieren an die Verantwortlichen in den Zuchtvereinen und -verbänden, an die Züchter wie auch an die Hundehalter und Behörden, sich für eine nachhaltige Wende in der Zucht zugunsten des Wohles und der Gesundheit unserer Hunde einzusetzen!

* Laufen, Atmen, Sehen
Mit diesen 3 Verben formuliert der größte Hundeverband der Welt, der britische "The Kennel Club", seine Wende hin zu einer auf die Gesundheit der Hunde bedachten Zucht. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass elementare Funktionen des Lebens respektiert und gehütet werden. Gerade von den Züchtern unserer Hunde sollte erwartet werden, dass ohne Kompromiss die Gesundheit der Hunde respektiert und an die erste Stelle züchterischer Bemühungen gesetzt wird.

* Keine Zucht nach Moden
Mit der Rassehundezucht haben sich bereits Standards etabliert, die als Grundlage anzusehen sind. Dennoch ist eine nicht vertretbare Entwicklung vorangeschritten, die durch hier angeführte Maßnahmen zu gesunden Hunden geführt werden soll. Das Exterieur der Hunde darf in keiner Weise das Atmen, Sehen, Laufen oder irgendein anderes natürliches Bedürfnis der Hunde beeinträchtigen. Es dürfen keine Beeinträchtigungen oder besondere Risiken hinsichtlich Gesundheit, insbesondere auch nicht Erbkrankheiten, oder hinsichtlich des Wohles der Hunde durch die besondere Betonung bestimmter Merkmale begünstigt werden. In diesem Sinne sind sämtliche Rassestandards zu überprüfen. Das Wohl und die Gesundheit der Hunde muss uneingeschränkt an erster Stelle stehen.

* Nein zu Inzucht
Das Problem der Inzucht, Engzucht oder Linienzucht wird sehenden Auges in weiten Teilen der Rassehundezucht ignoriert oder verniedlicht. Dabei ist die Gefährlichkeit von Inzucht für das Risiko von Erbkrankheiten, für die Widerstandskraft, Vitalität und Lebenserwartung aller Säugetiere wissenschaftlich eindeutig geklärt. Inzucht ist als Tierquälerei anzusehen, die auf Dauer ganze Populationen erfasst. Für alle Rassen müssen Regeln aufgestellt werden, die in Zukunft genetische Vielfalt fördern und sichern. Hierzu ist eine Gendatenbank einzurichten. Deckrüden muss eine Beschränkung auferlegt werden. Künstliche genetische Schranken etwa wegen der Vereinszugehörigkeit oder Fellfarben sind abzubauen.

* Für eine Neuausrichtung des Ausstellungswesens
Prämierungen dürfen nicht mehr nur oder vorrangig nach dem äußeren Erscheinungsbild vorgenommen werden. Kosmetische Manipulationen an den Hunden sind abzulehnen. Im Mittelpunkt der Prämierungen müssen das Wesen, die Gesundheit und die genetischen Vorzüge für die Population stehen, die es nachzuweisen gilt. Entsprechend sind Charakter und Ablauf von Ausstellungen zu ändern, sind die Richter auszubilden, anzuweisen und auszuwählen.

* Der Tierschutz als aktives Recht auch in der Zucht
Das deutsche Tierschutzgesetz besagt zwar, dass keinem Tier Schmerz oder Leid zugefügt werden darf, aber die Realität der Hundezucht scheint dieses Gesetz zuweilen außer Kraft zu setzen. Es gibt Rassen, die sich fast nur noch per Kaiserschnitt oder andere Hilfen des Menschen reproduzieren können. Die gezielte Zucht mit Erbkrankheiten, Übertreibungen einzelner Merkmale wie Fell, Farben, Falten, Ohren, abfallende Rücken, Winkelungen der Hinterhand, extremer Zwergen- wie Riesenwuchs etc. führen zu enormem Leid bei den Hunden, ohne dass das Tierschutzrecht praktisch greift. Auch massive Schädigungen in der Sozialisation der Welpen etwa durch Hundehandel werden vom heutigen Recht nicht erfasst. Wir brauchen ein Tierschutzrecht, dass auch in der Praxis wirkt.

* Hunde befähigen, ihre Aufgaben zu meistern
Die Ansprüche des Menschen an unsere Hunde sind in der heutigen Zeit sehr hoch gesteckt. Es bedarf eines neutralen Wesens des Hundes. Der Hund darf keine Eigeninitiative in Richtung Aggressionen gegen Menschen und/oder Artgenossen zeigen. Der Welpe soll bereits beim Züchter mit möglichst vielen Umweltreizen konfrontiert werden, um einen neutralen und wesensfesten Hund zu erhalten. Übermäßige Unsicherheit/Ängstlichkeit, vor allem auch bei Hündinnen durch Prägung auf die Welpen soll nicht toleriert werden. Der Mensch muss umfassend dafür Sorge tragen, dass die Welpen eine möglichst gute Sozialisation zur Befähigung ihrer anspruchsvollen Aufgaben erhalten.

* Für eine neue Ethik der Zucht
Wir brauchen eine neue Ethik der Zucht, die konsequent an dem Wohl und der Gesundheit der Hunde orientiert ist und sie für ihr Leben in unserer Gesellschaft rüstet. Für die Zucht von Rassehunden bedarf es des Nachweises der Fachkunde, der Einhaltung verbindlicher und transparenter Regeln sowie der Zulassung unabhängiger Kontrollen hierüber. Auf dieser Basis bedarf es einer staatlichen Zulassung zur Zucht und Veräußerung von Hunden. Züchterische Maßnahmen zulasten der Gesundheit der Hunde sind zu sanktionieren. Wir brauchen ein unabhängiges Qualitätsmanagement der Zucht. Die Zucht unseres "besten Freundes" sollte uns mehr Fürsorge wert sein.


Dortmund im Juni 2009

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Liebe Grüße, Agnes und ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmunder Appell
BeitragVerfasst: Sa 18. Jul 2009, 10:47 
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Da kann ich nur sagen ..... *supi* *supi* *supi*

Aber traurig dass es überhaupt erst so einen Appell geben muss - das sollte für jeden Selbstverständlichkeit sein.

Wenn wir mal *gruebel* ... wem haben wir das ganze Elend zu verdanken ? Dann kommt leider raus, den Vereinen, Verbänden, Richtern und den meisten Züchtern.
Und dann sagt man immer, man solle sich einen Hund nur und ausschließlich bei einem "guten" Züchter holen/kaufen.

Als ich damals Sina haben wollte habe ich mir schon meine Gedanken gemacht, dass ihre Züchterin nicht in einem Verein/Verband ist und ich keine Papiere mit Stempel und allem Pipapo bekommen. Schnell war ich aber davon überzeugt ..... ICH habe den "gesünderen/besseren" Hund auch ohne diese, manchmal "fragwürdigen" Papiere.


.... und wieviel "Schmu" wir in Vereinen/Verbänden getrieben ????? .......... *kotz*

Hoffentlich bewirkt dieser Appell auch was *pray*

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Sabine und die bunte Bande - Elmo, Sina und Meggi

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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmunder Appell
BeitragVerfasst: Sa 18. Jul 2009, 11:17 
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ja, da kann man nur hoffen, daß Verantwortliche da mal in sich gehen und nachdenken.

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Viele Grüße
Danny und die Cockergang

Vielleicht zerstören sie deine Schuhe, den Garten, den Koffer, die Möbel, aber nie verwüsten sie dein Herz, sie hinterlassen Haare auf deiner Kleidung, aber auch Glück in deiner Seele! ♥

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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmunder Appell
BeitragVerfasst: So 19. Jul 2009, 11:25 
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Ich habe den Dortmunder Appell erst mal auf mich wirken lassen. Diese Gedanken habe ich dazu:


"Dortmunder Appell" für eine Wende in der Zucht zum Wohle der Hunde

Im Mutterland der Rassehundezucht Großbritannien hat das Jahr 2008 eine grundlegende Wende eingeleitet. Deren einziges Ziel ist, das Wohl und die Gesundheit der Hunde nunmehr konsequent und ohne Einschränkungen in den Mittelpunkt der Zucht zu stellen. Auch Österreich hat bereits Maßnahmen in diese Richtung ergriffen. Wir sehen auch für Deutschland die Notwendigkeit einer solchen Wende im Zuchtwesen.


Es bleibt wohl erst mal abzuwarten, wie sich die Änderungen in GB zeigen werden, bevor man sie lobt. Die bisher vorgesehenen Änderungen z.B. im Mopsstandard (der uns ja am meisten interessiert) sind nicht gerade umfangreich. Eher ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Die Vereine sind mächtig. Und ich denke, da treffen zwei ziemliche konträre Interessen aufeinander: Tierschutz contra wirtschaftliche Interessen.
Ob da das Wohl der Tiere am längeren Hebel sitzt muss abgewartet werden. Wenn ich in dem Artikel von Wachtel in der aktuellen WUFF lese, wie sich der BKC gegen Veränderungen stark macht und wie sie ihr System der Ausstellungszucht schön zu reden versuchen, habe ich meine Zweifel. Ich weiß nicht, was für eine Lobby die großen Zuchtvereine in der Politik haben.

Die Unterzeichner sehen es als vorrangiges Ziel jedes Hundefreundes, sich für die Gesundheit und das Wohl unserer Hunde einzusetzen. Bisher wird in der Zucht aber viel zu wenig auf die Gesundheit der Hunde geachtet. Inzucht, Übertypisierungen, Erbkrankheiten bis hin zu Qualzuchtmerkmalen sind leider keine Seltenheit. Ganze Rassen können sich ohne aktive Hilfe des Menschen nicht mehr vermehren.

Wir appellieren an die Verantwortlichen in den Zuchtvereinen und -verbänden, an die Züchter wie auch an die Hundehalter und Behörden, sich für eine nachhaltige Wende in der Zucht zugunsten des Wohles und der Gesundheit unserer Hunde einzusetzen!


Dem stimme ich vorbehaltslos zu.

* Laufen, Atmen, Sehen
Mit diesen 3 Verben formuliert der größte Hundeverband der Welt, der britische "The Kennel Club", seine Wende hin zu einer auf die Gesundheit der Hunde bedachten Zucht. Eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass elementare Funktionen des Lebens respektiert und gehütet werden. Gerade von den Züchtern unserer Hunde sollte erwartet werden, dass ohne Kompromiss die Gesundheit der Hunde respektiert und an die erste Stelle züchterischer Bemühungen gesetzt wird.

* Keine Zucht nach Moden
Mit der Rassehundezucht haben sich bereits Standards etabliert, die als Grundlage anzusehen sind. Dennoch ist eine nicht vertretbare Entwicklung vorangeschritten, die durch hier angeführte Maßnahmen zu gesunden Hunden geführt werden soll. Das Exterieur der Hunde darf in keiner Weise das Atmen, Sehen, Laufen oder irgendein anderes natürliches Bedürfnis der Hunde beeinträchtigen. Es dürfen keine Beeinträchtigungen oder besondere Risiken hinsichtlich Gesundheit, insbesondere auch nicht Erbkrankheiten, oder hinsichtlich des Wohles der Hunde durch die besondere Betonung bestimmter Merkmale begünstigt werden. In diesem Sinne sind sämtliche Rassestandards zu überprüfen. Das Wohl und die Gesundheit der Hunde muss uneingeschränkt an erster Stelle stehen.

* Nein zu Inzucht
Das Problem der Inzucht, Engzucht oder Linienzucht wird sehenden Auges in weiten Teilen der Rassehundezucht ignoriert oder verniedlicht. Dabei ist die Gefährlichkeit von Inzucht für das Risiko von Erbkrankheiten, für die Widerstandskraft, Vitalität und Lebenserwartung aller Säugetiere wissenschaftlich eindeutig geklärt. Inzucht ist als Tierquälerei anzusehen, die auf Dauer ganze Populationen erfasst. Für alle Rassen müssen Regeln aufgestellt werden, die in Zukunft genetische Vielfalt fördern und sichern. Hierzu ist eine Gendatenbank einzurichten. Deckrüden muss eine Beschränkung auferlegt werden. Künstliche genetische Schranken etwa wegen der Vereinszugehörigkeit oder Fellfarben sind abzubauen.

* Für eine Neuausrichtung des Ausstellungswesens
Prämierungen dürfen nicht mehr nur oder vorrangig nach dem äußeren Erscheinungsbild vorgenommen werden. Kosmetische Manipulationen an den Hunden sind abzulehnen. Im Mittelpunkt der Prämierungen müssen das Wesen, die Gesundheit und die genetischen Vorzüge für die Population stehen, die es nachzuweisen gilt. Entsprechend sind Charakter und Ablauf von Ausstellungen zu ändern, sind die Richter auszubilden, anzuweisen und auszuwählen.


Das alles wenn sich durchsetzen könnte, wäre ein bedeutender Schritt für die Rassehundezucht geschafft.

* Der Tierschutz als aktives Recht auch in der Zucht
Das deutsche Tierschutzgesetz besagt zwar, dass keinem Tier Schmerz oder Leid zugefügt werden darf, aber die Realität der Hundezucht scheint dieses Gesetz zuweilen außer Kraft zu setzen. Es gibt Rassen, die sich fast nur noch per Kaiserschnitt oder andere Hilfen des Menschen reproduzieren können. Die gezielte Zucht mit Erbkrankheiten, Übertreibungen einzelner Merkmale wie Fell, Farben, Falten, Ohren, abfallende Rücken, Winkelungen der Hinterhand, extremer Zwergen- wie Riesenwuchs etc. führen zu enormem Leid bei den Hunden, ohne dass das Tierschutzrecht praktisch greift. Auch massive Schädigungen in der Sozialisation der Welpen etwa durch Hundehandel werden vom heutigen Recht nicht erfasst. Wir brauchen ein Tierschutzrecht, dass auch in der Praxis wirkt.


Da denke ich, die Regelung im Tierschutzgesetz ist im Großen und Ganzen schon ausreichend. Aber die Konsequenzen, die Verletzungen desselben nach sich ziehen, sind meist nicht gegeben. Ich wüsste nicht, dass schon mal ein Züchter von extrem plattnasigen Möpsen in irgendeiner Form strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen wurde. Wisst Ihr ein Beispiel?
Tiere sollten endlich den Status von Sachen verlieren. Aber weitere Gesetzesänderungen helfen m.E. nicht weiter, wenn es an den Konsequenzen bei Verletzungen fehlt.

* Hunde befähigen, ihre Aufgaben zu meistern
Die Ansprüche des Menschen an unsere Hunde sind in der heutigen Zeit sehr hoch gesteckt. Es bedarf eines neutralen Wesens des Hundes. Der Hund darf keine Eigeninitiative in Richtung Aggressionen gegen Menschen und/oder Artgenossen zeigen. Der Welpe soll bereits beim Züchter mit möglichst vielen Umweltreizen konfrontiert werden, um einen neutralen und wesensfesten Hund zu erhalten. Übermäßige Unsicherheit/Ängstlichkeit, vor allem auch bei Hündinnen durch Prägung auf die Welpen soll nicht toleriert werden. Der Mensch muss umfassend dafür Sorge tragen, dass die Welpen eine möglichst gute Sozialisation zur Befähigung ihrer anspruchsvollen Aufgaben erhalten.

* Für eine neue Ethik der Zucht
Wir brauchen eine neue Ethik der Zucht, die konsequent an dem Wohl und der Gesundheit der Hunde orientiert ist und sie für ihr Leben in unserer Gesellschaft rüstet. Für die Zucht von Rassehunden bedarf es des Nachweises der Fachkunde, der Einhaltung verbindlicher und transparenter Regeln sowie der Zulassung unabhängiger Kontrollen hierüber. Auf dieser Basis bedarf es einer staatlichen Zulassung zur Zucht und Veräußerung von Hunden. Züchterische Maßnahmen zulasten der Gesundheit der Hunde sind zu sanktionieren. Wir brauchen ein unabhängiges Qualitätsmanagement der Zucht. Die Zucht unseres "besten Freundes" sollte uns mehr Fürsorge wert sein.


Eigenlich mag ich auferlegte Regelungen und Kontrollen nicht und ich habe dabei das Gefühl, für Menschen, die nicht korrekt, vielleicht sogar unehrlich oder ethisch nicht vertretbar handeln, mitbestraft zu werden. Aber es geht um das Wohl von vielen Hunden und da denke ich, eine von Vereinen und Wirtschaft unabhängige Zulassungsbehörde für Hundezüchter mit Kontrollen der Zuchtstätten sowie ein Befähigungsnachweis des Züchters würde sicherlich manches im Argen Liegende – in Deutschland - aufdecken und so vermeiden helfen.
Aber wie sollen Auslandsimporte von in schäbigsten Verhältnissen gezogenen armen Welpen und das Leid deren Eltern verhindert werden? Bei offenen EU-Grenzen? Könnte man neue Regelungen und Kontrollen EU-weit durchsetzen? Was ist dann aber mit Ländern, die nicht der EU angehören?

Insgesamt sehe ich den Dortmunder Appell als eine Forderung, die ich unterstütze. Aber wie diese für die Hundezucht positiven Vorschläge durchgesetzt werden sollen bzw. können, sehe ich noch nicht. Ich hoffe aber, dass sie viel Resonnanz und Erfolg haben werden.

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Lieber Gruß,
Moni und die Mopsbande


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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmunder Appell
BeitragVerfasst: So 19. Jul 2009, 15:30 
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Ich freue mich sehr, dass Gedanken wie im Dortmunder Appell formuliert, öffentlich diskutiert werden.
Das ist schon mal ein Anfang. Allerdings habe ich gestern mal in den Hundeforen rumgesucht, die ich so kenne (das sind bei weitem nicht alle!!!) und wo man auch ohne Anmeldung lesen kann. NICHT EIN Forum diskutiert den Appell, obwohl ja nun wohl zahlreiche Hunderassen überdenkenswert wären. Da frage ich mich, woran liegt's? Ist der Dortmunder Appell in Zeiten des Internets wirklich (noch) so unbekannt??? Gibt es in den Foren Leute, die Interesse haben, so etwas NICHT zu diskutieren und andere trauen sich nicht?

Ich habe auch den Eindruck, dass mit dem Appell nicht alles abgedeckt ist, was mir zum Thema Hundezucht im Kopf herumgeistert... Aber vielleicht ist er wie ein Domino-Stein, der den nächsten anstößt...

Für mich ist das Tierschutzgesetz noch lange nicht ausreichend und die Konsequenzen, die beim Verstoß drohen, auch nicht. Allein personell wäre das heute gar nicht umzusetzen. Also noch eine Baustelle, die Tierschützer bearbeiten müssen...

Und ich glaube, dass die "Hunde-Lobby" eine starke ist. Ich glaube schon, dass die Hundezucht und -ausstellung innerhalb dieser ganzen Vereinsmeierei ein ziemlicher Wirtschaftsfaktor ist und da einige Leute nicht nur sich selbst beweihräuchern, sondern auch am Geld kleben. Verschiedene Pseudo-Argumente, aber auch Verhaltensweisen, über die man so von Verantwortlichen liest, erinnern mich doch stark an das Gebaren der meisten Politiker. Ich kann mir schon vorstellen, dass man sich da in irgendwelchen Ausschüssen schnell einig wird... Wir werden sehen, was sich da in GB entwickelt, evtl. kann man daran ablesen, in wie weit die Politik vor der "Hunde-Lobby" kuscht.

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Liebe Grüße, Agnes und ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Dortmunder Appell
BeitragVerfasst: Di 29. Sep 2009, 09:30 
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Vorname und Nachname: Sabine Kaestle
... ich finde es einfach zu wichtig und habe es nochmal ausgegraben.

Es stehen so viele interessante Berichte unter "Stimmen" zu lesen.

Vielleicht nehmt ihr euch ja nocheinmal die Zeit *knips* ... und tragt euch (die es noch nicht getan haben) in die Liste ein.


Dortmunder-Appell

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Sabine und die bunte Bande - Elmo, Sina und Meggi

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